Politik

an der Jahresversammlung der JUSO Schweiz, März 2011
an der Jahresversammlung der JUSO Schweiz, März 2011

 

Ich mache Politik, weil ich mich für die Zukunft einsetzen will. Ich denke vorwärtsgerichtet, der Fortschritt ist mein Ziel. Daher meine zentralen politischen Forderungen:


Als Mitglied der kantonsrätlichen Kommission Erziehung, Bildung und Kultur lag mein Schwerpunkt im Kantonsrat bei Bildungsthemen:

 

Alle Kinder und Jugendliche sollen die gleichen Chancen haben eine Ausbildung zu geniessen, die sie optimal fördert. Dafür brauchen wir ein breites, durchlässiges und gut funktionierendes Bildungssystem. Jeder Mensch hat andere Fähigkeiten und Interessen und daher auch andere Bedürfnisse. Um dem gerecht zu werden ist es wichtig, den Schülerinnen und Schüler viele verschiedene Möglichkeiten zu bieten. Frühförderung, die dem Entwicklungsstand der Kinder Rechnung trägt, die Beibehaltung des Lang- sowie des Kurzzeitgymnasiums, vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten in der Berufsbildung aber auch Angebote für schulisch schwächere Jugendliche (z.B. Attestlehren) garantieren, dass jeder junge Mensch seinen Weg gehen kann.

 

Neben der Bildungspolitik liegen mir auch andere Anliegen am Herzen:

 

Eine nachhaltige Energie- und Verkehrspolitik; insbesondere die massive Förderung von alternativen Energiequellen, der Ausstieg aus der Atomenergie und der Ausbau des öffentlichen Verkehrs.

 

Jugendpolitik, die der Jugend entspricht und in den Bereichen Gewalt, Alkohol, etc. auf Prävention statt Repression setzt. Zudem stehe ich für das Stimmrechtsalter 16 ein.

 

Es darf nicht sein, dass es in der Schweiz Leute gibt, die arbeiten, aber von ihrem Lohn nicht leben können, während oben immer mehr abgezockt wird. Die Schere zwischen arm und reich öffnet sich immer weiter, mittlerweile besitzen 3% in der Schweiz mehr Vermögen als die restlichen 97% zusammen. Das muss sich dringend ändern: Mindestlöhne, 1:12-Initiative und Erbschaftssteuern sind gute Mittel dagegen.

 

Frauen verdienen immer noch rund 20% weniger als Männer. Zudem übernehmen Frauen überdurchschnittlich viel unbezahlte Arbeit, in der Familie, in der Betreuung von  Pflegebedürftigen etc. Und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für alle - Männer wie Frauen - immer noch schwierig. Hier gilt: viel erreicht - viel zu tun!


Sozialpolitik, die auf Gerechtigkeit und Solidarität baut; Steuererleichterungen für Reiche auf Kosten Aller dürfen nicht sein! Ausserdem sollen alle Menschen egal ihrer Herkunft, ihrer Anschauungen, ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Ausrichtung, etc. gleichberechtigt in der Gesellschaft integriert sein.